FÜNF SEEN FILMFESTIVAL28.7. - 5.8.2009Den Spielplan (im
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La Forteresse
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Das Durchgangslager Vallorbe im Kanton Waadt in der Schweiz. Familien, Frauen,Männer und Kinder sind auf der Flucht und der Suche nach einer neuen Heimat. Beeindruckende Studie über einen Zeitraum von maximal 60 Tagen, in denen sie kommen und gehen. Sie kommen aus den verschiedensten Ländern und aus den verschiedensten Gründen nach Vallorbe, doch alle haben sie dasselbe Ziel: Sie wollen in der Schweiz bleiben. Der triste Betonbau mit seinen hohen Mauern und Zäunen ist Übergangsstätte für Asylsuchende, deren Gesuch während maximal 60 Tagen geprüft wird. Täglich kommen und gehen sie: Familien, Frauen, Männer und Kinder auf der Flucht und der Suche nach einer neuen Heimat. Von beiden Seiten werden einige Protagonisten während maximal 60 Tagen von der Kamera begleitet. Von der Asylbewerberin, welche ihr Kind zur Welt bringt, über den Mann aus Togo, der verzweifelt nach seiner Familie in der Schweiz sucht, bis hin zum Äthiopier, der offenbar die Geschichte eines anderen erzählt und sich damit bessere Chancen auf Asyl erhofft. ?La Forteresse? ist ein rein beobachtender Dokumentarfilm ? ohne Kommentare oder Interviews ? der auf Augenhöhe darstellt, wie das Empfangs- und Verfahrenszentrum in Vallorbe in ?Der Festung? funktioniert. Durch seinen Ansatz und seine Form umgeht dieser Dokumentarfilm den allzuoft auf die Begriffe "Opfer" oder "Missbraucher" reduzierten Diskurs und wirft einen offenen und unverbrauchten Blick auf die heute in Europa entscheidende Frage der Migrationsströme und der selektiven Immigration, die Abhilfe schaffen soll.
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Das Durchgangslager Vallorbe im Kanton Waadt in der Schweiz. Familien, Frauen,