Heute zu Gast
STARNBERG:
Almut Getto zu “Ganz nah bei dir”
Susann Henggeler zu “Going against fate”
Andreas Prochaska, Sepp Dürr zur Diskussion “Der erste Tag”
Stefanie Kremser (Buch), Friedrich Mücke (Hauptdarst.) zu „Postkarten nach Copacabana“
Britta Knöller (Produzentin) und The NOTWISTS - Sung Hyong Cho (Regie) zu „Endtsation der Sehnsüchte“ -Andreas Prochaska zu „In drei Tagen bist du tot 2“ -
SEEFELD
Angelika Graas zu “Jagdzeit” -
Roman Weishaupt zu “Zu Fuss nach Compostella”
Christian Rischert zu “Il diavolo - Mein venezianischer Freund” -
Arash T. Riahi zu “Ein Augenblick Freiheit” -
Martin Lischke zu „Weltstadt“
HERRSCHING
Monica Simon zu „Der Name des Dichters“ -
Marisa Middleton zu "Herr Baranowsky sucht"
Christine Weißbart zu „Meine Heimat“
Filmtipps
FAVORIT DES WETTBEWERBES: 20.30 Uhr Seefeld Ein Augenblick Freiheit
Ö, Fr 2008, farsi, türk m. U., 110 min., Regie und Buch: Arash T. Riahi, Kamera: Michi Riebl, mit Toufan Manoutcheri.
Tempo- und ereignisreich erzählt „Ein Augenblick Freiheit“ von der Odyssee dreier iranisch/kurdischer Flüchtlingsgruppen: einem Ehepaar, zwei jungen Männern mit zwei Kindern und einem ungleichen, befreundeten Männerpaar. Sie alle flüchten aus dem Iran und dem Irak und landen in der türkischen Hauptstadt, wo sie, die Freiheit vor Augen, in einem wenig vertrauenswürdigen Hotel tagtäglich auf den positiven Bescheid ihrer Asylanträge warten. Hoffnung und zugleich Ungewissheit charakterisieren diese erzwungene Pause auf dem Weg in ihre Unabhängigkeit
Ein Film, der bisher Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistert hat. Eine zutiefst bewegende Geschichte in wundervollen Bildern. „Ein Augenblick Freiheit“ ist ein Film über das Leben, mit einem Lächeln und vielen Tränen.
DISKUSSION - Eintritt frei Starnberg 18.00 Uhr: Der erste Tag
Österreich 2009, 96 min., Regie: Andreas Prochaska, mit Nikolai Gemel, Marlene del Bello, Franziska Weisz.
Spielfilm wie eine Dokumentation über einen Atomkraftunfall in einem tschechischen AKW und den ersten Tag danach in einer nahegelegenen österreichischen Kleinstadt.
ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz: "'Der erste Tag' ist eine im besten Sinn eigenartige Produktion, die nicht in das normale Wellness-Set des TV-Angebots passt. Es ist ein Film jenseits der Erwartungen, kein Actionfilm, kein Endzeitszenario, sondern ein Film von seltsamer, beklemmender Beruhigtheit, die aufwühlt".
FREIER EINTRITT zu den Vorführungen, anschl. Filmgespräch mit Gästen
GERECHTIGKEIT UND POLITIK. Starnberg 20 Uhr Sturm
Deutschland 2009, 110 min., Regie: Hans-Christian Schmid, mit Kerry Fox, Anamaria Marinca, Rolf Lassgard.
Eine Anwältin des UN-Tribunals erfährt neue Erkenntnisse über einen Genozid-Täter auf dem Balkan und gerät dabei zwischen die Mühlen von Justiz und Politik.
Als sich ein wichtiger Augenzeuge in Widersprüche verstrickt, schickt das Gericht eine Delegation nach Bosnien, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Die Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zeugen erhärten sich, allem Anschein nach sagt er nicht die Wahrheit. Kurz darauf findet man seine Leiche; er hat sich in seinem Hotelzimmer das Leben genommen. Hannah Maynard, Richterin in Den Haag gibt den Fall noch nicht verloren, findet in der Schwester Mira eine Zeugin,die aussagen will, aber die politischen Verhältnisse haben sich geändert.
DIE WÜRDE DER INDIANER. Seefeld, 20.30 Uhr No more smoke signals
Schweiz 2008, engl. m. dt. U, 90 min., Buch und Regie: Fanny Bräuning.
Eine Radiostation, einsam auf einem kleinen Hügel in South Dakota: KILI RADIO. Ein vergessener Ort zwischen Kampf und Hoffnung, zwischen indianischem Mythos und dem Alltag im ärmsten Reservat der USA. Statt Rauchsignalen die Radiowellen des Widerstands.
Bei KILI RADIO läuft alles zusammen. Statt Rauchzeichen sendet KILI seine Signale durch die Weite der grandiosen Landschaft, mit einer wunderbaren Mischung aus Humor und Melancholie. Native Hip Hop und zerbrochene Windschutzscheiben: Der Stolz kehrt zurück, it really is ok to be Lakota.