Bundestart: Der Mann, der niemals lebte

Starnberg, ab 20.11.

„Der Mann der niemals lebte“ ist ein packender, düsterer Polit-Actionthriller von Ridley Scott, der einen interessanten Einblick in die Arbeit eines Post-9/11-Undercover-Agenten gibt. Mit Leaorado di Caprio und Russel Crowe in den Hauptrollen.
Der Terrorismus, von welcher Seite auch immer, ist heute ein aus der Welt nicht mehr wegzudenkendes Übel. Seine Bekämpfung gilt als oberstes Gebot. Dass es dabei geheim, rüde und tödlich zugeht, liegt in der Natur der Sache.
Es geht um terroristische Anschläge irregeleiteter muslimischer Fanatiker und ihre Bekämpfung durch die CIA. Ed Hoffman, in der Maske eines treu sorgenden Familienvaters ein gerissener Agent, zieht im Hintergrund die Fäden, Roger Ferris ist der Mann an der „Front“ – im Irak, in Syrien, in Jordanien und in einem halben Dutzend Länder mehr. Mysterium, Täuschungsmanöver, Action, Stunts, Verfolgungen, Schießereien, Explosionen, Verhöre, Quälereien – alles ist da in Hülle und Fülle. Ridley Scott hat einmal mehr einen rasanten Genre-Film geschaffen, der zwar voll und ganz fiktiv ist – und leider doch mancher Realität sehr nahe kommt.