Großbeworbenes und Kleines, Feines im Kino

Neben den Mainstreamfilmen, die gerade im Januar ins Kino drängen (Keinohrhasen in Seefeld, Das Beste kommt zum Schluß und P.S. ich liebe dich demnächst in Starnberg) bleiben die außergewöhnlichen Arthouse Filme die Werke, die am ehesten in Erinnerung bleiben:

Diese Woche startet in Starnberg der neue Film von Wong Kar-Wei \"My blueberry nights\" mit berückenden Bildern und hineinziehenden Stimmungslagen

zeigen wir in Seefeld \"Hotel very welcome\", der vor nunmehr schon einem halben Jahr das Fünf-Seen-Filmfestival gewonnen hat und

präsentieren wir in Herrsching neben \"Beste Gegend\", dem neuen Rosenmüller-Film, den soeben mit dem Golden Globe ausgezeichneten und OSCAR - (für Julie Christie) verdächtigen \"An ihrer Seite\" über eine Liebe unter der Gefahr von Alzheimer. Berührend. Schön.

Daneben gibt es wunderbare Dokumentar- und Kinderfilme:
Blindsight über sechs tibetische, blinde Kinder, die einen Himalaya-Berg besteigen
Weiter:
Callas assoluta über Maria Callas
und
Heimatklänge über die Stimme in uns, der wir Weg geben sollten
und
Houwelandt
über das Entstehen eines Buches, das so noch nie die Kino-Leinwand erblickt hat

Schließlich die Fortsetzung der Filmreihe mit Filmen von Ousmane Sembene, die wirklich anders sind, vor allem ruhig und Afrika von innen zeigen.
Faat Kine über eine selbstbewußte Frau und
Moolade über die Gefahr der Beschneidung von Frauen

Zuletzt startet die Kinderbuchverfilmung \"Die rote Zora\" und ein kleiner schwedischer Film, der ein wirklicher, ehrlicher Kinderfilm ist, der es wert wäre, vor all den großen und großbeworbenen Produktionen gesehen zu werden: Hoppet

Matthias Helwig

Programm 24.-30.1.
Programm 24.-30.1.