Montag, 20. Mai 2013


28.5., 19.30 Uhr Herrsching
AGENDA 21: Just the wind

Mittwoch, 22.5., 19.30 Uhr Seefeld, Mittwoch 29.5., 20.30 Uhr Starnberg
Film im spanischen Original mit Untertiteln

Erste Programminformationen
Das 7. Fünf Seen Filmfestival

31.5. - 5.6.2013 in den Breitwand-Kinos
Valley of Saints - Ein Tal in kaschmir

Mittwoch, 5.6.2013, Kino Seefeld
Film im original + Amuse-Gueule

Starnberg, 12.06. 19:30 Uhr
Film im italienischen Original

18.6.2013, 19:30 Uhr Herrsching
AGENDA 21: Work hard, play hard

14. - 19.6. in den Breitwand Kinos
Film im Türk. Original: Beyond the hill

Kino Starnberg, 25.6., 20 Uhr
Hildegard Hamm-Brücher zu Gast

Donnerstag, 27.06.2013, seefeld
Gedicht und Film: Poesie für Nachtmenschen.

11:30Die Nordsee - Unser Meer
11:30Lounge: Nachtzug nach Lissabon
13:45Ostwind
14:00Lounge: You Drive Me Crazy
15:45Schimpansen
16:00Lounge: Das Leben ist nichts für Fe...
17:15Smashed
18:00Lounge: Love Alien
19:00The End of Time
19:30Lounge: Searching for Sugar Man
20:45Starlet OmU
21:15Lounge: I, Anna

11:00Der Große Gatsby
11:00Hannah Arendt
13:00Richard Deacon - In Between
13:30Hanni & Nanni 3
15:15Epic - Verborgenes Königreich 3D
15:30Hanni & Nanni 3
17:15Der Große Gatsby
17:30Epic - Verborgenes Königreich 3D
19:30Epic - Verborgenes Königreich 3D
20:00Der Große Gatsby
21:15Iron Man 3 - 3 D

14:00Die Croods
16:00Nachtzug nach Lissabon
18:00Jäger des Augenblicks - Ein Abenteu...
20:00Paradies: Hoffnung
21:45Tilt

Die Kunst zu lieben



Fr 2011, 85 min., FSK ab 0 Jahren, Regie: Emmanuel Mouret , Darsteller: Philippe Magnan , Frédérique Bel, Emmanuel Mouret, Élodie Navarre, Laurent Stocker, Michaël Cohen, François Cluzet, Julie Depardieu, Ariane Ascaride, Gaspard Ulliel, Judith Godrèche

Liebe und Musik. Emmanuel Mourets (Küss mich bitte) neuer Film Die Kunst zu lieben beginnt mit einem Zitat und erzählt eine dazu passende Geschichte von einem jungen Komponisten, der bei jeder Begegnung mit einer Frau die Musik der Liebe sucht, denn: "Es gibt keine Liebe ohne Musik." Sein ganzes kurzes Leben sucht er nach der 'richtigen' Frau, spitzt sein inneres Ohr und muss doch sterben, ohne zu wissen, wem 'seine' Musik gehört. In der Suche nach Leidenschaft und Liebe, vor allem der 'richtigen' Liebe, ist dieser kurze Einstieg paradigmatisch für die weiteren fünf Geschichten, die der durchweg prominent besetzte Film erzählt und raffiniert miteinander verknüpft.

Da ist Isabelle (Julie Depardieu), die seit einem Jahr keinen Freund, keine Affäre und damit einfach keinen Sex hat; sie träumt von der Hilfe ihrer Freundin, lehnt diese dann jedoch ab. Da sind Achille (François Cluzet, vielen bekannt aus Ziemlich beste Freunde) und seine junge Nachbarin (Frédérique Bel), die nicht zueinander finden wollen, weil ihnen ihre "komplizierten Gefühle" und vor allem ein Zuviel an Reden im Weg stehen. Die vierte Geschichte erzählt von der Freundschaft von Amélie (Judith Godrèche) und Boris (Laurent Stocker), die durch die versteckten Gefühle von Boris auf den Prüfstand gestellt wird, was Amélie, so scheint es, aber kongenial löst. Eine kurze Episode schildert die Sexualitätskrise von Emmanuelle (Ariane Ascaride). Und schließlich stehen Vanessa (Élodie Navarre) und William (Gaspard Ulliel) im Fokus, die ihre Beziehung durch einen Seitensprung aufpeppen wollen.

Die Kunst zu lieben ist ein außergewöhnlicher Multiplot-Film. Er wirbelt die Mechanismen des internationalen mehrsträngigen Erzählens spielerisch durcheinander. Einerseits grenzt er sie mit Zwischentiteln voneinander ab, verknüpft sie andererseits ? aber nicht konsequent ? über den Handlungsraum und lässt schließlich zwei der sechs Geschichten ineinander fließen. Getragen wird er von der Leichtigkeit, welche die wissenden Anmerkungen des Off-Erzählers bewirken ? einmal mehr wird man durch die wunderlichen und ironisch kommentierten Wendungen der Geschichten an Die fabelhafte Welt der Amélie erinnert.




zur Zeit läuft dieser Film in keinem der Breitwandkinos