Teresas Körper
Die Knie, der Rücken, der Ellenbogen, der Nacken: Teresas Körper zeigt sich in Magdalena Chmielewskas Mutterporträt wiederholt und dabei geradezu programmatisch als Fragment. Teresa ist eine zerstückelte Frau, äußerlich unversehrt trägt ihr dauererschöpfter Körper, der sich bevorzugt in Camouflage-Gewand hüllt, tiefe Wunden. „Meine Wirbelsäule wird jeden Moment brechen“, sagt sie, und dass ihr Körper in diesem Zustand sei, weil ihr Leben nicht gut war. Während sich Teresa in der Hoffnung auf Linderung auf ein Holzbrett legt, sucht ihre Tochter Magda beim Tanz die Schwelle zu erreichen, an der somatische Verausgabung in Trance kippt.