Ich kann kein Unrecht leiden. Ich kann mich nicht beugen, lieber gehe ich selber zu Grunde.
Mathias Kneißl (1875-1902)
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts legt sich der legendäre Räuber Kneißl. mit der Obrigkeit an. Während sie den vermeintlichen Schwerverbrecher zur Strecke bringen will, liebt das einfache Volk den Hias, der einer von ihnen ist und bis zuletzt jeder Ungerechtigkeit trotzt, die ihm wiederfährt. Denn wenn einer wie er keine Chance bekommt, in der Heimat ein rechtschaffenes Leben zu führen, wird er nichts unversucht lassen, mit seiner großen Liebe in Amerika ein neues Leben zu beginnen: Das Geld für die Überfahrt bringt er auf ehrliche Weise nicht auf. Einen letzten Bruch sieht er als einzigen Ausweg - der Anfang vom tragischen Ende.