Was hat unser Obst im Supermarkt mit globalen Machtverhältnissen, Gesundheit und Landwirtschaft in Südafrika zu tun? Der Dokumentarfilm der Rosa-Luxemburg-Stiftung begleitet Menschen, die tagtäglich mit Pestiziden arbeiten, und zeigt, wie eng unser Ernährungssystem mit diesen Chemikalien verknüpft ist. Der Film wirft einen kritischen Blick hinter die Hochglanzbilder der Agrarindustrie und stellt unbequeme Fragen: Wer profitiert – und wer zahlt den Preis? Welche Auswirkungen haben Pestizide auf die Gesundheit der Arbeiten-den und auf die Umwelt?
Durch eindrucksvolle persönliche Berichte von LandarbeiterInnen und auf-schlussreiche Interviews mit ExpertInnen zeigt der Film, wie diese giftigen Chemikalien Böden, Wasser und damit auch die Nahrung vergiften – mit Folgen für uns alle. Gleichzeitig lernen wir afrikanische BäuerInnen kennen, die alternativen Wege der Landwirtschaft gehen und zeigen, dass Produktion auch ohne Gift möglich ist. Ein Film, der aufrüttelt – und Hoffnung macht!
Anschließend Podiumsdiskussion mit
Georg Holzer - Kreisobmann Bauernverband Starnberg
Dr. Silke Bollmohr - (INKOTA), Pestizidexpertin und Ökotoxikologin, arbeitet seit 25 Jahren am Thema Pestizidauswirkungen vorwiegend in Afrika, engagiert sich für gerechtere und nachhaltige globale Ernährungssysteme und setzt sich für das Exportverbot von hier verbotenen Pestiziden ein.
Moderation: Christiane Lüst (Öko & Fair Gauting)
In Kooperation mit INKOTA und der Fairtrade-Steuerungsgruppe Gauting
| MI 15.04. |
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| 19:30 OmU |