Frost ohne Schnee und Eis
Eine Eisbärin, Frost genannt, trottet durch die arktische Wildnis, durch Täler hindurch, über Berge und Eisschollen hinweg. Zehn Jahre lang hat der norwegische Filmemacher Asgeir Helgestad das außergewöhnliche Leben von Frost begleitet – einer Mutter, die in der sich rasant verändernden Arktis um die Aufzucht ihrer Jungen kämpft. Was als Beobachtung beginnt, entwickelt sich langsam zu einer intimen Reise über Überleben und Liebe, Konflikt und Verlust und wandelt Asgeir vom stillen Beobachter zum Geschichtenerzähler.
Die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels auf Frosts Heimat Spitzbergen – den sich am schnellsten erwärmenden Ort der Erde – machen betroffen und stellen die Frage, ob diese Wildnis noch zu retten ist.