Eva y lola

Das Schicksal zweier jungen Frauen beschreibt, die sich als Kinder der Opfer der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983, einem Tabuthema des Landes, auf die Suche nach ihrer wahren Identität machen.
In dem argentinischen Film "Eva y Lola" liegen die kriegerischen Auseinandersetzungen schon Jahre zurück. Doch die Hauptfiguren in Sabrina Farjis Film - zwei junge Tänzerinnen - leiden an der Vergangenheit. Sie gehören zu den "verschwundenen Kindern", jenen Jungen und Mädchen, die während der Militärdiktatur verschleppt und zwangsadotiert wurden. Ein ebenso bewegender wie poetischer Film.
Publikumspreis beim Festival von Mannheim -Heidelberg 2010

CL 2010, 96 Min., FSK ab 18 Jahren
CL 2010, 96 Min., FSK ab 18 Jahren
Regie:
Drehbuch:
Besetzung:
Kamera:
Sabrina Farji
AR 2010

 

Eva y lola


96 min., OmeU
Eine der Forderungen der Großmütter der Plaza de Mayo in Buenos Aires, die sich für die Aufklärung der Schicksale der (meist ermordeten) Verschwundenen in der Zeit der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983 einsetzten, war die Suche nach den Kindern der Opfer, die in den Haushalten der Obristen aufgezogen wurden. Eine besonders perfide Art der Folter. Vielleicht hat sie zu dem Mörder ihrer Eltern „Papa“ gesagt – fürchtet Eva, die mit Lola, ihrer Freundin aus Kindertagen, im Glamour eines Kabaretts von Buenos Aires arbeitet. Sie machen sich auf eine Suche, die mit der Bestätigung anfangs nur gefürchteter Wahrheiten endet. Es ist auch eine Suche nach Identität. Die Freundin überredet auch Lola zu einem klärenden DNA-Test. Die schockierende Entdeckung, dass der Folterer ihrer Eltern mit dem Spitznamen „Der Bär“ sie aufgezogen hat, macht Lola schwer zu schaffen.
Der Film basiert unter anderem auf der wahren Lebensgeschichte von Victoria Grigera, die auch das Drehbuch schrieb. Im Mittelpunkt dieses Films stehen aber nicht die Ereignisse unter der Militärdiktatur. Es geht sehr viel mehr um ein Porträt der Generation der Kinder der Verschwundenen, und wie sie nun als Erwachsene einen Ort in der Gesellschaft fordern, finden und ausfüllen. Zu den Vorbildern der Geschichte zählt auch Victoria Donda, die heute Abgeordnete des argentinischen Kongresses ist. Der Film erzählt direkt, überzeugend und faktenreich von einem argentinischen Tabuthema, lässt aber keineswegs die Schauwerte des Kabaretts ungenutzt. Das ganz neue argentinische Kino in Vollendung.

Drehbuch: Sabrina Farji, Victoria Grigera
Kamera: Marcelo Iaccarino
Schnitt: Nicolás Fedor Sulcic
Darsteller: Juan Minujín, Mariela Vitale, Jorge D´Elía, Celeste Cid, Alejandro Awada

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