Die Breitwandkinos
Das Kino Breitwand besteht seit 1986. Ursprünglich gegründet in Gilching, nachdem Matthias Helwig das dortige Kino von Herrn Willy Velten übernahm.
Nachdem es dort 1998 einem Neubau und einem Mainstreamkino weichen musste, eröffnete das Breitwand am 28.1.1999 unter gleichem Namen in Herrsching und mit dem Neubau eines Kinosaals im Schloss Seefeld am 1.Mai 1999. Am 4.7.2002 wurden die Breitwand-Kinos um ein weiteres Kino mit zwei Sälen, modernster Ausstattung und großzügigem Foyer in Starnberg erweitert.
Das Kino Breitwand ist ein Programmkino. Es war 1987 das erste Programmkino mit Cafe im Münchner Westen. Das Kino Breitwand steht für eine sehr selten dargebotene breite Programmstruktur, die von Matineen über Kinder-und Jugendfilme zu aktuellen Filmhits und vor allem Filmklassikern und Arthouse-Ware reicht. Dabei wird – und das ist das Besondere – nicht nur auf die wirtschaftliche Relevanz eines Filmes geachtet, sondern auf die künstlerische.
In Seefeld sind ausschließlich Programmkino und Arthouse-Filme zu sehen.
In Starnberg teilt sich das Programm in aktuelle Filmhits und anspruchsvollen Mainstream, sowie künstlerisch anspruchsvolle Filme und Dokumentationen.
In Herrsching gibt es unter anderem ein am Dokumentarfilm orientiertes Programm.
Für diese Programmstruktur wurde das Kino Breitwand seit 1986 in Bund und Land ausgezeichnet, darunter:
1997 als bestes Kino Deutschlands,
1998 als bestes Kino Bayerns,
insgesamt über 50 Preise in 18 Jahren in den Kategorien Kinoprogramm, Dokumentarfilm-, sowie Kinder-und Jugendprogramm.
2006 wurden die Breitwandkinos mit 4 Preisen ausgezeichnet:
Seefeld für sein Gesamtprogramm als eines der 25 besten Programmkinos
Herrsching für sein Kinder- und Jugendfilmprogramm und Dokumentarfilmprogramm
Starnberg für sein Gesamtprogramm.
Seit 1996 veranstaltet das Breitwand jeden Sommer Kino-Open-Air an verschiedenen Orten im Landkreis Starnberg.
2007 wurde das erste "Fünf-Seen-Filmfestival" mit neuen deutschen und internationalen Produktionen, Kurz- und Dokumentarfilmen, einem Kinder- und Jugendfilmfest und einer Retrospektive
in allen drei Kinos und mit großem Publikumszuspruch veranstaltet. Als Preise werden hier der "Star" von einer renommierten Jury, der "kleine Star" von einer Kinderjury und das "Goldene Glühwürmchen" von einer Publikumsjury verliehen
Am 2.10.2007 wurde in Seefeld die sogenannte "Kino-Lounge", nur mit digitaler Projektion eröffnet. Hier werden in ungewöhnlichem Ambiente, - der Raum ist bestuhlt mit Ledercouchen und -sesseln - die Filme gezeigt, die es meist nicht in die Kinos schaffen. Darunter fallen meist Dokumentar-, Kurz- und Repertoirefilme, aber auch Spielfilmdebuts junger, ambitionierter Regisseure.
2006 wurde Matthias Helwig mit dem "Grünen Wanninger" von den "Grünen" Bayerns und 2007 als "starke Frau" von dem Verein "Frauen helfen Frauen", 2008 mit dem Tassilo-Preis der SZ-Regionalausgaben ausgezeichnet



