Dokumentarische Recherche über Kinder, die in der Nachkriegszeit in Ferienheime "verschickt" wurden und dabei viel Gewalt erlebten, was sie ihr Leben lang prägte. Die Filmemacherin Katrin Sikora erfährt davon aus Erinnerungen ihrer Mutter. Sie spricht mit Betroffenen und begleitet eine Jugendtheatergruppe, die sich mit dem Thema auseinandersetzt. Über die Gräueltaten in den Heimen hinaus beleuchtet der Film die emotionale Sprachlosigkeit in den Familien, in denen das Erlebte oftmals gar nicht thematisiert wurde. Und er fragt danach, wie sich die Weitergabe der Traumata an die nächsten Generationen unterbrechen lässt. - Ab 14.