Montag, 17. Juni 2019


MITTWOCH, 19.06.19, 20:00 UHR, KINO SEEFELD
Künstlerfilm im Gespräch: Miss Hokusai

Dienstags, 19:30 Uhr, Kino Gauting
Werkschau: Alfred Hitchcock

MITTWOCH, 26.06.19, 19:00 UHR, KINO Gauting
Wunschfilm: Der dunkle Kristall

Mittwoch, 26.06.19, 19:30 Uhr, KINO Gauting
Retten wir Riace! Film Un paese di Calabria + Diskussion

DONNERSTAG, 27.06.19, 19:30 UHR, Kino GAUTING
Gautinger Filmgespräch mit Eckart Bruchner:
Zwischen den Zeilen

FREITAG, 28.06.19, 19:30 UHR, KINO Seefeld
Tango im Kino: Impulso

Kino Breitwand Gauting/Starnberg/Seefeld
Exhibition on Screen: Van Gogh und Japan

DIENSTAG, 02.07.19, 19:00 UHR, TATI GAUTING
Tati-Tango: Milonga

DIENSTAG, 02.07.19, 20:00 UHR, GAUTING
Im Kino mit Sabine Zaplin: Thelma & Louise

MITTWOCH, 03.07.19, 19:30 UHR, STARNBERG
Film des Monats Juni: Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen

18:00Seefeld Lounge: Britt-Marie war hier
18:00Seefeld: Sunset
20:00Seefeld Lounge: Exhibition on Scre...
20:30Seefeld: Zwischen den Zeilen

15:45Aladdin (2019)
17:30Men in Black: International, 3D
18:00Rocketman
20:00Men in Black: International, 3D
20:00Sunset Over Hollywood

15:45Aladdin (2019)
15:45Bailey - Ein Hund kehrt zurück
15:45TKKG
16:00Yoga - Die Kraft des Lebens
16:00Yoga - Die Kraft des Lebens
17:45Men in Black: International, 3D
18:00Britt-Marie war hier
18:00The Dead Don't Die
18:00X-Men: Dark Phoenix
18:15Bailey - Ein Hund kehrt zurück
20:00The Artist & The Pervert
20:15Men in Black: International, 3D
20:30Burning
20:30Rocketman
20:30The Dead Don't Die

Raumschiff Venus: Der schweigende Stern

21.11., 19 Uhr Kino Starnberg, Eintritt 5 Euro

MIT EINFÜHRUNG DURCH THOMAS LOCHTE

Der schweigende Stern ist der erste Science-Fiction-Film des DEFA-Studios für Spielfilme (Gruppe „Roter Kreis“) aus dem Jahr 1960, der in Co-Produktion zwischen der DDR und Polen entstand. Gleichzeitig war es der erste polnische Science Fiction-Film. Der Film, der nach Stanisław Lems erstem Roman „Die Astronauten“ (bzw. „Der Planet des Todes“) gedreht wurde, wurde genau zu jener Zeit realisiert, als der erste künstliche Flugkörper überhaupt im Rahmen der russischen Lunik-Mission gezielt auf der Mondoberfläche aufschlug. Der Streifen kam am 26. Februar 1960 in die Kinos der DDR. In die Lichtspielhäuser der Bundesrepublik Deutschland kam der Film am 9. September 1960 im Verleih der Constantin Film unter dem Titel Raumschiff Venus antwortet nicht. Heute ist der Film wieder unter dem Originaltitel erhältlich.

Hauptthema des Films ist die Warnung vor einer nuklearen Katastrophe, einer Gefahr, die angesichts des sich verschärfenden Kalten Krieges und der Atombombentests in den USA und der Sowjetunion in den 1950er Jahren sehr real war. Dargestellt wird es im Film am Beispiel der Bewohner des Planeten Venus, die die Erdbevölkerung mit Nuklearstrahlen ausrotten wollten, stattdessen aber durch ihre eigenen Waffen umkamen.

Zudem wird im Film an mehreren Stellen ausdrücklich auf den Atombombenabwurf auf Hiroshima Bezug genommen: Sumiko Ogimura hat als elfjähriges Mädchen den Bombenabwurf miterlebt und ist deshalb unfruchtbar, Hawling hat am Manhattan-Projekt mitgearbeitet.

Handlung

Im Jahr 1970 finden Wissenschaftler in der Wüste Gobi eine Kapsel, in der sich ein Datenträger mit einer verschlüsselten Botschaft befindet. Die Nachricht kann zunächst nicht entschlüsselt werden, es deutet aber vieles darauf hin, dass die Kapsel vom Planeten Venus stammt. Nachdem alle Versuche, mit dem Planeten bzw. dessen Bewohnern Kontakt aufzunehmen, gescheitert sind, wird beschlossen, eine Expedition zur Venus zu senden. Die acht Mitglieder der Mannschaft sind unterschiedlicher Nationalität. Zu ihr zählen die japanische Ärztin Dr. Sumiko Ogimura, der deutsche Pilot Brinkmann, der sowjetische Astronaut Arsenjew, ein afrikanischer Techniker namens Talua und der US-amerikanische Atomphysiker Hawling. Ebenfalls zur Crew gehören der indische Mathematiker Sikarna und der chinesische Linguist Lao Tsu sowie der polnische Chefingenieur Soltyk. Die Besatzung startet mit dem Raumschiff Kosmokrator zur Venus.

Während des Fluges kann die Nachricht entschlüsselt werden. Sie sagt aus, dass die Venusbewohner einen nuklearen Angriff auf die Erde vorbereiten. Dennoch entschließt sich die Crew, weiterzufliegen, denn da der Angriff bisher nicht stattgefunden hat, besteht vielleicht noch eine Chance zur friedlichen Kontaktaufnahme.

Nach der Landung stellt sich heraus, dass die Venus radioaktiv kontaminiert ist. Die Expedition findet auf dem Planeten merkwürdige technische Anlagen und Maschinen, deren Funktion zunächst nicht geklärt werden kann, jedoch keine lebenden Wesen. Als die Menschen eine verlassene Stadt finden und in sie eindringen, werden sie von automatischen Abwehranlagen beschossen. Sie finden ein Gebäude, das offenbar eine Art Kommandozentrale war. Aus Unachtsamkeit setzen sie dort einen Mechanismus in Gang, der die Strahlenkanonen aktiviert.

Es stellt sich heraus, dass die Venuszivilisation sich offensichtlich bereits während der Vorbereitungen zum Überfall der Erde selbst in einem thermonuklearen Krieg bekämpft und ausgelöscht hat. Es stellt sich ebenso heraus, dass der Tunguska-Meteor (Tunguska-Ereignis) ein venusischer Atomangriff auf die Erde war.

Mit knapper Not gelingt es, den Mechanismus wieder anzuhalten. Drei Besatzungsmitglieder verlieren dabei ihr Leben, die übrigen werden mit dem Kosmokrator ins All geschleudert und können zur Erde zurückkehren.

Chinesische Kulturwoche in Seefeld

Filme über die Mongolei

Sonntag, 30.09.
17:00 Urga
Montag, 01.10.
18:00 Die Höhle des gelben Hundes
Dienstag, 02.10.
18:00 Khadak
Mittwoch, 03.10.
11:00 Tuyas Hochzeit
Donnerstag, 04.10.
18:00 Khadak
Freitag, 05.10.
18:00 Tuyas Hochzeit
21:45 Urga
Samstag, 06.10.
18:00 Die Höhle des gelben Hundes

FILMBESCHREIBUNGEN:

URGA
ist eine Liebeserklärung an die Landschaft der Mongolei. Der Film benötigt keine Stars, seine Attraktionen sind die weiten Ebenen und Steppen. Und die hat Kameramann Vilenn Kaluta in einer Folge
von unbeschreiblich schönen Bildern festgehalten. Fernab der sogenannten Zivilisation lebt der mongolische Hirte Gombo mit seiner Frau Pagma und seinen drei Kindern in einer Jurte inmitten des Gräsermeeres. Kontakte zur Außenwelt sind spärlich und entwickeln sich meist zufällig, wie zum Beispiel die Freundschaft mit dem russischen Arbeiter Sergeij, der mit seinem LKW eine Panne hat und von Gombos Familie fürsorglich aufgenommen wird. Eines Tages überredet Pagma ihren Mann, in die Stadt zu gehen, um Präservative zu kaufen, um aufgrund einer bestimmten Regierungsanordnung die Geburt eines vierten Kindes zu verhindern. Gombo erliegt den Verlockungen des Konsums und kehrt in die ‘Wildnis‘ zurück - mit einem Fernseher und einem Fahrrad, statt mit Kondomen.
Kraftvoll, poetisch, verspielt, humorvoll und auch ein wenig tragisch - Michalkow gelingt es, all diese Stimmungen in seinem Film zu treffen. URGA erhielt auf den Filmfestspielen von Venedig den Goldenen Löwen.


DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES
Ein weiterer bezaubernder Film der Regisseurin der „Geschichte vom weinenden Kamel“!
In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft führt eine fünfköpfige Nomadenfamilie ein Leben
fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht – und im Einklang mit der Natur.
Bei einem ihrer Spaziergänge findet die sechsjährige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen,
schwarzweißgefleckten Hund, den sie „Zochor“ nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder
auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der
Steppe seine Spur – und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende
von der Höhle des gelben Hundes erzählt...

TUYAS Hochzeit
Im Nordwesten der Inneren Mongolei werden die Voraussetzungen für ein Leben in der Natur immer schlechter. Denn auch in dieser unwirtlichen Region Chinas expandiert die Industrie. Die Regierung
bedrängt die mongolischen Hirten, das Nomadenleben aufzugeben, in die nahen Städte zu ziehen und
sich dort als Bauern niederzulassen.
Die schöne und selbstbewusste Tuya aber will ihr Weideland nicht verlassen. Lieber lebt sie - zusammen mit ihrem behinderten Ehemann, zwei Kindern und hundert Schafen - ein Leben voller materieller Entbehrungen in den unendlichen Weiten der Steppe. Die harte Arbeit setzt Tuya merklich zu. Ihr Ehemann Bater will sie zur Scheidung überreden, doch Tuya widersetzt sich auch ihm. Eines Tages aber wird sie krank. Nun denkt sie erstmals doch an eine Scheidung. Sie könnte dann jemanden finden, der ihr hilft, den kranken Bater, die zwei Kinder und ihre hundert Schafe zu versorgen. Doch alle Bewerber wollen von Bater nichts hören. Bis Tuyas ehemaliger Klassenkamerad Baolier auftaucht. Er findet für Bater einen Platz in einem sehr schönen Pflegeheim und bringt Tuya und die Kinder dazu, in die Stadt zu ziehen. Doch Bater kann sich an das Leben im Heim, fern von der Steppe und getrennt von seiner Familie, nicht gewöhnen. In seiner Verzweiflung schneidet er sich die Pulsadern auf. Als Tuya es erfährt, weiß sie, dass sie handeln muss ...
Regisseur Wang Quan'an: "Meine Mutter wurde nahe des Drehorts in der Inneren Mongolei geboren. Ich
habe darum die Mongolen, ihre Lebensart und ihre Musik schon immer sehr gern gemocht. Als ich Erfuhr, dass die gewaltige Ausbreitung der Industrie die Steppe immer wüstenähnlicher werden lässt und die örtliche Verwaltung die Hirten zwingt, ihre Weidegründe zu verlassen, beschloss ich, einen Film zu drehen, der alles dies festhält, bevor es endgültig verschwindet."

KHADAK
erzählt die Heldengeschichte des 17-jährigen mongolischen Hirtenjungen Bagi, der mit seiner
Familie in der eisigen Steppe der Mongolei lebt. Bagi sieht sich mit seinem Schicksal konfrontiert
Schamane zu werden – ein Schicksal, das ihm Angst macht und das er nicht akzeptieren will. Als eine
angebliche Viehseuche über das Land hereinbricht, werden alle Herden in Zwangs-Quarantäne gebracht
und die Nomaden in Bergarbeiterstädte umgesiedelt. Bagi entdeckt, dass die Seuche nur ein Vorwand ist,um die nomadische Lebensform auszurotten. Mit Hilfe der schönen jungen Kohlediebin Zolzaya gelingt es ihm, sich auf seine eigenen Kräfte zu besinnen und einen Aufstand heraufzubeschwören...
KHADAK ist das bildgewaltige Spielfilmdebüt der Regisseure Peter Brosens und Jessica Woodworth, die
sich bisher mit ihrer Mongolei Trilogie „CITY OF THE STEPPES“ (1993), „STATE OF DOGS“ (1998) and
„POETS OF MONGOLIA“ (1999) weltweit einen Namen machten und mehr als ein Dutzend Auszeichnungen erhielten. KHADAK gewann bei den Filmfestspielen von Venedig den Nachwuchspreis „Löwen der Zukunft“, erhielt eine lobende Erwähnung und den Swarowski Award bei den Filmfestspielen in Toronto und war der Geheimtipp des Sundance Filmfestival 2007.

Wunschfilm: Die Schachspielerin

18.7., 19 Uhr Starnberg

Mit Einführung durch Thomas Lochte

Zum Film: Die Schachspielerin

Wunschfilm: Radio Rock Revolution

Mittwoch, 20.6.2012, 19 Uhr

Mit Einführung durch Thomas Lochte

Eine Handvoll Radiorebellen steht im Mittelpunkt der Musik- und Radiogeschichte in den wilden Sixties. 1966 kommt zwar der weltberühmte Rock aus England, aber selten zu den Hörern der BBC, die pro Woche nur zwei mickrige Stunden Pop über den öffentlich-rechtlichen Äther schickt. Genauso unermüdlich wie illegal legen dafür die DJs des Piratensenders Radio Rock ihre Platten auf - mitten in der Nordsee, um nicht von der Regierung abgeschaltet zu werden, und mit einer gigantischen Fangemeinde.

Gerade seine Schulzeit abgeschlossen, wurde Carl (Tom Sturridge) von seiner Mutter zu seinem Patenonkel Quentin (Bill Nighy) geschickt, damit dieser ihm einige Regeln des Lebens beibringen sollte. Jedoch – Quentin ist der Boss von Radio Rock, einem Piratensender, der mitten auf der Nordsee stationiert ist und von einer wilden Crew von Rock\'n\'Roll-DJs betrieben wird. Angeführt wird die Truppe von The Count (Philip Seymour Hoffman), ein kräftig gebauter, schnoddriger amerikanischer Gott des Äthers, der total der Musik verfallen ist.

Das Leben auf der Nordsee ist von vielen Ereignissen geprägt. Simon findet die Frau seiner Träume, Elenore (January Jones), und heiratet sie an Bord, nur um am nächsten Tag von seiner Braut verlassen zu werden. Gavin (Rhys Ifans) kehrt von einer Drogentour aus Amerika in seine Rolle als größter DJ Großbritanniens zurück, um hier mit The Count aufeinanderzuprallen. Und Carl entdeckt den Sex und seinen wahren Vater.

In der Zwischenzeit erwecken die Piratensender die Aufmerksamkeit des Regierungsministers Dormandy (Kenneth Branagh), der diese Gesetzesbrecher bis aufs Blut hasst…

Eine hemmungslos witzige Komödie über eine Zeit, als Musikpiraten tatsächlich noch auf hoher See zu finden waren, und als Sex, Drugs and Rock\'n\'Roll nicht nur Worte waren. An Bord von RADIO ROCK REVOLUTION (RADIO ROCK REVOLUTION Trailer) sind Oscar-Gewinner Philip Seymour Hoffman, Bill Nighy, Rhys Ifans und Nick Frost als Radiohelden auf hoher See und Kenneth Branagh als Staatsvertreter, der dem \"drogenverseuchten, kulturlosen\" Treiben ein möglichst schnelles Ende bereiten will. Nach TATSÄCHLICH ... LIEBE geht es in Richard Curtis zweiter Regiearbeit um eine etwas andere Liebesbeziehung - ein aufsässiger Spaß über die Lust auf Rock, entfesseltes Radio und den wilden Sound der Sixties. Was will man mehr?

Wunschfilm: Der Arzt von San Michele

Mi.,9.5., 19 Uhr Kino Seefeld - Eintritt 5 Euro

Mit kurzer Einführugn zeigen wir nochmals und gerne:
Der Arzt von San Michele
Regie: Giorgio Capitanio, 118 Min.
mit O.W.Fischer, Sonja Ziemann

Der Schwede Axel Munthe (1857-­1949) macht sich einen Ruf als Armenhelfer, Modearzt, Frauenheld, königlicher Leibarzt, Tierschützer ­ und sogar als Philosoph.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/axel-munthe-der-arzt-von-san-michele,1333156.html
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Stationen eines erfüllten Lebens. Angefangen mit den Studienjahren Axel Munthes in Schweden und Paris wird der Lebensweg des großen schwedischen Arztes nachgezeichnet. In Paris wird er der jüngste Doktor der Medizin. Wir erleben seine Liebesabenteuer mit und sind dabei, wenn er seine elegante Modepraxis in Rom - Treffpunkt des Hochadels - aufgibt, um als erster Arzt der Welt in das Choleragebiet von Neapel zu eilen. Am Ende seines Lebens und am Ziel seiner Wünsche erblindet er, aber er verzweifelt nicht. Zwei ständig im Widerstreit liegende Wesensmerkmale prägen das Leben dieses Mannes: ein nie ermüdender Idealismus und zugleich ein leidenschaftlicher Geltungsdrang.

Wunschfilm: Der Spion, der aus der Kälte kam

Mittwoch, 11.4., 19 Uhr Starnberg

Mit Einführung durch Thomas Lochte

The Spy who came in from the Cold, Regie: Martin Ritt mit Richard Burton, Claire Bloom, Oskar Werner, Sam Wanamaker, George Voskovec, Rupert Davies, Cyril Cusack, Peter van Eyck, Michael Hordern u. a. - GB / USA 1965; 110 Minuten

Alec Leamas leitet das Büro des britischen Geheimdienstes in Berlin. Nachdem alle seine Agenten ausgeschaltet worden sind, inszenieren die Briten den beruflichen und sozialen Abstieg Alecs, damit es glaubwürdig erscheint, dass er sich von seinen Gegenspielern in der DDR anwerben lässt. Der Plan scheint aufzugehen, aber dann stellt Alec fest, dass ihn seine Vorgesetzten bewusst getäuscht haben und ganz andere Absichten verfolgen, als er dachte ...

Martin Ritt (* 1920) verfilmte den 1963 veröffentlichten Spionageroman \"The Spy who came in from the Cold\" (\"Der Spion, der aus der Kälte kam\"). Während seit 1962 der ebenso glamouröse wie unschlagbare britische Geheimagent James Bond 007 die Welt in regelmäßigen Abständen vor Schurken rettet, geht es hier um einen britischen Spion, der Opfer einer raffinierten Intrige wird und erfahren muss, dass seine eigene Seite genauso skrupellos und heuchlerisch handelt wie die gegnerische. Seine Vorgesetzten schrecken nicht einmal davor zurück, eine Liebesbeziehung für ihre Zwecke zu missbrauchen. Alec Leamas ist alles andere als ein strahlender Held.

Martin Ritt (Regie), Paul Dehn und Guy Trosper (Drehbuch) hielten sich bei der Verfilmung von \"Der Spion, der aus der Kälte kam\" eng an die literarische Vorlage von John le Carré. Der Film wird vor allem durch Dialoge getragen. Auch die sachliche und realistische, kühle und nüchterne Inszenierung entspricht dem Spionageroman.

Im Original

Wunschfilm: Axel Munthe, der Arzt von San Michele

Mittwoch, 09.05.2012, 19 Uhr

D 1956, 118 min., Regie: Giorgio Capitani, Rudolf Jugert, mit O.W. Fischer, Sonja Ziemann

Stationen eines erfüllten Lebens. Angefangen mit den Studienjahren Axel Munthes in Schweden und Paris wird der Lebensweg des großen schwedischen Arztes nachgezeichnet. In Paris wird er der jüngste Doktor der Medizin, in Rom Treffpunkt des Hochadels, um schließlich als erster Arzt der Welt in das Choleragebiet von Neapel zu eilen. Am Ende seines Lebens erblindet er, aber er verzweifelt nicht. Sein nie ermüdender Idealismus und zugleich sein leidenschaftlicher Geltungsdrang haben sein Leben geprägt.

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