Montag, 19. August 2019


Über 150 ausgewählte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Mitteleuropa!
Das 13. Fünf Seen Filmfestival: 04. - 12.09.2019

Mittwoch, 14.08.19 & 21.08.19, je 19:00 Uhr, Gauting
Wunschfilm: Das italienische Filmdrama 1900 (Teil 1 +2) von Bernardo Bertolucci

Donnerstag, 29.08.19, 19:30 Uhr, Gauting
Gautinger Filmgespräch mit Eckart Bruchner:
Ich war zuhause, aber ...

DIENSTAG, 03.09.19, 19:00 UHR, TATI GAUTING
Tati-Tango: Milonga

Dienstag, 03.09.19, 20:00 Uhr, Gauting
Im Kino mit Sabine Zaplin: Volver

24.07. - 15.08.19
Das Programm ist online!
Kino Open Air Starnberg & Wörthsee

Regisseurin &
OSCAR-Preisträgerin
Caroline Link
Ehrengast des 13. fsff

Dienstags, 19:30 Uhr, Kino Gauting
Werkschau: Alfred Hitchcock

Donnerstag, 05.09.19, 19:30 Uhr, Gauting
Gautinger Filmgespräch mit Eckart Bruchner auf dem FSFF
Es gilt das gesprochene Wort

Donnerstag, 05.09.19, 19:30 Uhr, Seefeld
Tango im Kino auf dem Fünf Seen Filmfestival

18:00Seefeld Lounge: Fisherman's Friend...
20:00Seefeld Lounge: Face_It

15:30Die drei !!!
16:00Benjamin Blümchen (2019)
17:30Und wer nimmt den Hund?
17:45Leid und Herrlichkeit
19:30Leberkäsjunkie
20:00Anderswo - Allein in Afrika
21:15Photograph

15:00Benjamin Blümchen (2019)
15:15Der unverhoffte Charme des Geldes
15:15Leid und Herrlichkeit
15:30A Toy Story: Alles hört auf kein ...
15:30Die drei !!!
17:00Once Upon A Time in Hollywood
17:30A Toy Story: Alles hört auf kein ...
17:30Leberkäsjunkie
17:30Und wer nimmt den Hund?
18:00So wie Du mich willst
19:30A Toy Story: Alles hört auf kein ...
19:30Leberkäsjunkie
19:30Und wer nimmt den Hund?
20:00Kroos
20:15Once Upon A Time in Hollywood
21:15Ich war zuhause, aber...
21:15Leid und Herrlichkeit

Wunschfilm: Der Spion, der aus der Kälte kam

Mittwoch, 11.4., 19 Uhr Starnberg

Mit Einführung durch Thomas Lochte

The Spy who came in from the Cold, Regie: Martin Ritt mit Richard Burton, Claire Bloom, Oskar Werner, Sam Wanamaker, George Voskovec, Rupert Davies, Cyril Cusack, Peter van Eyck, Michael Hordern u. a. - GB / USA 1965; 110 Minuten

Alec Leamas leitet das Büro des britischen Geheimdienstes in Berlin. Nachdem alle seine Agenten ausgeschaltet worden sind, inszenieren die Briten den beruflichen und sozialen Abstieg Alecs, damit es glaubwürdig erscheint, dass er sich von seinen Gegenspielern in der DDR anwerben lässt. Der Plan scheint aufzugehen, aber dann stellt Alec fest, dass ihn seine Vorgesetzten bewusst getäuscht haben und ganz andere Absichten verfolgen, als er dachte ...

Martin Ritt (* 1920) verfilmte den 1963 veröffentlichten Spionageroman \"The Spy who came in from the Cold\" (\"Der Spion, der aus der Kälte kam\"). Während seit 1962 der ebenso glamouröse wie unschlagbare britische Geheimagent James Bond 007 die Welt in regelmäßigen Abständen vor Schurken rettet, geht es hier um einen britischen Spion, der Opfer einer raffinierten Intrige wird und erfahren muss, dass seine eigene Seite genauso skrupellos und heuchlerisch handelt wie die gegnerische. Seine Vorgesetzten schrecken nicht einmal davor zurück, eine Liebesbeziehung für ihre Zwecke zu missbrauchen. Alec Leamas ist alles andere als ein strahlender Held.

Martin Ritt (Regie), Paul Dehn und Guy Trosper (Drehbuch) hielten sich bei der Verfilmung von \"Der Spion, der aus der Kälte kam\" eng an die literarische Vorlage von John le Carré. Der Film wird vor allem durch Dialoge getragen. Auch die sachliche und realistische, kühle und nüchterne Inszenierung entspricht dem Spionageroman.

Im Original

Wunschfilm: Axel Munthe, der Arzt von San Michele

Mittwoch, 09.05.2012, 19 Uhr

D 1956, 118 min., Regie: Giorgio Capitani, Rudolf Jugert, mit O.W. Fischer, Sonja Ziemann

Stationen eines erfüllten Lebens. Angefangen mit den Studienjahren Axel Munthes in Schweden und Paris wird der Lebensweg des großen schwedischen Arztes nachgezeichnet. In Paris wird er der jüngste Doktor der Medizin, in Rom Treffpunkt des Hochadels, um schließlich als erster Arzt der Welt in das Choleragebiet von Neapel zu eilen. Am Ende seines Lebens erblindet er, aber er verzweifelt nicht. Sein nie ermüdender Idealismus und zugleich sein leidenschaftlicher Geltungsdrang haben sein Leben geprägt.

Wunschfilm, Sonntags nie

Mittwoch, 14.3.2012, 19 Uhr

Sonntags nie
Griechenland 1960, 91 min., Regie: Jules Dasssin, mit Melina Mercouri, Jules Dassin

Der amerikanische Tourist und Amateurphilosoph Homer Thrace lernt in Piräus die herzensgute und lebensfrohe Prostituierte Ilya kennen. Der Amerikaner ist von der jungen Frau fasziniert, denn für ihn ist sie der Inbegriff des klassischen Griechenlands – besonders als er von ihrer Schwäche für die griechische Tragödie erfährt. Homer will Ilya zum ordentlichen Leben bekehren und bilden. Sie lässt sich überreden und gibt ihr Metier probeweise auf, obwohl sie sich unglücklich fühlt. Als sie erfährt, dass ihr Geliebter Homer Geld vom Zuhälterkönig Noface erhält, kennen ihr Zorn und ihre Wut keine Grenzen mehr. Homers Geschenke fliegen aus dem Fenster und sie sorgt für den Streik der Huren, die gegen ihren Zuhälter aufbegehren ... OSCAR 1960 für beste Titelmusik

Wunschfilm: Und täglich grüßt das Murmeltier

Mittwoch, 1.2., 19 Uhr am Vorabend des Groundhogday

Mit Einführung durch Thomas Lochte

Der misanthrope Fernseh-Meteorologe Phil Connors fährt nach Punxsutawney, um dort am nächsten Tag eine Reportage über das alljährliche Ritual mit dem Murmeltier aufzunehmen. Wegen eines Schneesturms muss Phil noch eine weitere Nacht bleiben. Am nächsten Morgen stellt er fest, dass erneut der Tag des Murmeltiers gefeiert wird. Er ist in einer Zeitschleife gefangen ...

\"... und täglich grüßt das Murmeltier\" ist eine originelle, turbulente Mischung von Komödie und Romanze, Fabel und Fantasy. Die Läuterung des Fieslings findet allerdings abrupt und im Stakkato statt

Originaltitel: Groundhog Day – Regie: Harold Ramis, mit Bill Murray, Andie MacDowell, Chris Elliott, USA 1993, 100 Minuten

Wunschfilm: Rosen für den Staatsanwalt

18.1., 19 Uhr Kino Starnberg: Zu Ehren Walter Gillers

Mit Einführung durch Thomas Lochte

BRD 1959, 97 Min., ab 12 Jahre, mit Martin Held, Walter Giller, Ingrid van Bergen, Regie: Wolfgang Staudte

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wird Gefreiter Kleinschmidt wegen Diebstahls von Schokolade zum Tod verurteilt. Er flieht bei einem Luftangriff vor der Exekution. Zehn Jahre später kommt er als Straßenhändler in eine Kleinstadt und begegnet Staatsanwalt Schramm, der ihn verurteilte und der dafür sorgt, dass Rudi die Konzession verliert. Um nicht länger bei Freundin Lissy zu logieren, will er abreisen. Am Bahnhof packt ihn Wut, er stiehlt Schokolade, landet vor Gericht. Dort unterläuft Schramm eine Fehlleistung, die ihn Amt und Würden kostet.

Der Titel von Wolfgang Staudtes Satire auf Altnazis der Bundesrepublik bezieht sich auf Rosen, die Schramm erhält, als sich antisemitische Gesinnungsgenossen erfolgreich ins Ausland absetzen. Die wunderbare Fehlleistung Schramms ist das erneute \"Todesurteil\" für den Diebstahl. Martin Held und Walter Giller, erstmals im Charakterfach, liefern Glanzleistungen bissiger Ironie. Als Gastwirtin Lissy sorgt Ingrid van Bergen für erotischen Touch. In einer Szene reicht Giller beim Skat mit Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller sein Todesurteil von 1945 herum.

Wunschfilm: Die Brücken am fluß

Mittwoch, 14.12, 20.45 Uhr Kino breitwand Starnberg

Francesca Johnson ist tot. Ihr letzter Wille war es, dass ihre Asche an der Roseman Brücke in Iowa ausgestreut werde. Ihre längst erwachsenen Kinder Carolyn und Michael (Annie Corley, Victor Slezak) wundern sich über diese Verfügung. Dann stößt Carolyn in den Tagebüchern ihrer Mutter auf den Grund.

Im Sommer 1965, also vor dreißig Jahren, war Carolyns Vater, der Farmer Richard Johnson (Jim Haynie), mit ihr und ihrem Bruder (Sarah Kathryn Schmitt, Christopher Kroon) für ein paar Tage zu einer Viehausstellung gefahren. Während ihrer Abwesenheit begegnete ihre aus Italien stammende Mutter dem Fotografen Robert Kincaid (Clint Eastwood). Der Achtundvierzigjährige lichtete für \"National Geographic\" überdachte Brücken im Madison County ab und fragte Francesca (Meryl Streep) nach dem Weg zur Roseman Brücke. Sie fuhr mit ihm hin und beobachtete ihn bei seiner Arbeit. Abends lud sie ihn zum Essen ein. Es war Liebe auf den ersten Blick. Vier Tage lang schwelgten die beiden in die Jahre gekommenen Menschen in dem Glück, das sie sich immer erträumt hatten. Am vierten Tag – an dem Richard und die Kinder zurückkommen wollten – drängte Robert seine Geliebte, mit ihm fortzugehen, aber sie entschied sich, bei ihrer Familie zu bleiben, obwohl ihr bewusst war, dass sie damit auf die große Liebe ihres Lebens verzichtete.

Die Brücken am Fluss - Originaltitel: The Bridges Of Madison County - Regie: Clint Eastwood - Drehbuch: Richard LaGravenese, nach dem Roman \"Die Brücken am Fluss\" von Robert James Waller - Kamera: Jack N. Green - Schnitt: Joel Cox - Musik: Clint Eastwood und Lennie Niehaus - Darsteller: Clint Eastwood, Meryl Streep, Annie Corley, Victor Slezak, Jim Haynie, Sarah Kathryn Schmitt, Christopher Kroon, Michelle Benes, Debra Monk, Phyllis Lyons, Richard Lage, Alison Wiegert, Brandon Bobst, Pearl Fassler, R. E. Faessler, Tania Mishler, Billie McNabb, Art Breese, Lana Schwab, Larry Loury, James Rivers, Mark A. Brooks, Peter Cho, Eddie Dejean Sr., Jason C. Brewer, Kyle Eastwood u.a. - 1995; 135 Minuten

Wunschfilm: Swimming pool

Im Rahmen der Cahrlotte Rampling Filmreihe

Mittwoch, 16.11., 20.30 Uhr Kino Breitwand Starnberg
Einführung durch Thomas Lochte

Der Swimming Pool

Fr 2003, 102min, Regie: Francois Ozon, mit Ludivine Sagnier, Charlotte Rampling
Die erfolgreiche britische Krimiautorin Sarah Modwell verbringt zur Ablenkung den Sommer in dem französischen Landhaus ihres Verlegers. Als eines Nachts plötzlich die 20jährige Tochter des Hausherrn auftaucht, ist sie zunächst gestört und dann faszininiert. Vorstellung und Wirklichkeit verwischen sich, während Sarah noch nie empfundene erotische Phantasien entwickelt .

Weitere Filme:

Stardust Memories
USA 1980, 90 min., Regie: Woody Allen, mit Charlotte Rampling, Jessica Harper, Marie-Christine Barrault
Filmregisseur Sandy Bates will nur noch Tragödien statt Komödien drehen, aber die Produzenten erwarten weiterhin lustige Filme von ihm und schicken ihn zu einem Filmkunstwochenende. Dort wird er auf Schritt und Tritt von Fans und Autogrammjägern, Weltverbesserern, Möchte-Gern-Drehbuchautoren und liebestollen Frauen belästigt ..

Der Nachtportier
Italien 1974, 120 min., Regie: Liliane Cavani, mit Dirk Bogarde, Charlotte Rampling, Gabriele Ferzetti

Ein ehemaliger SS-Offizier, der nach dem Krieg in Wien als unbescholtener Hotelportier arbeitet, begegnet 1957 in seinem Hotel einer Frau, zu der er in einem Konzentrationslager eine morbide Liebesbeziehung unterhalten hatte. Als sich die beiden wieder erkennen, scheint die Frau nicht etwa an Strafe oder Rache zu denken, sondern gibt sich erneut in sadomasochistischer Hörigkeit dem Portier hin.
\"Der Nachtportier\" ist ein atmosphärisch dichtes, verstörendes und von Dirk Bogarde und Charlotte Rampling sehr überzeugend gespieltes Filmkunstwerk, in dem Liliana Cavani zeigt, dass der faschistische Irrsinn nicht mit dem \"Dritten Reich\" endete.

Charlotte Rampling - The Look
D 2010, 94 min. Regie: Angelica Maccarone,

Charlotte Rampling: Tabubrecherin, Stilikone, Weltstar und mutige Avantgardistin. Sie war das Chelsea Girl im Swinging London der 60er. Visconti holte sie für Die Verdammten nach Italien. Ihre Rolle in Liliana Cavanis Der Nachtportier löste eine weltweite Tabudebatte aus. Sie inspirierte Helmut Newton zu seiner ersten Akt-Fotografie. In New York verkörperte sie für Woody Allen die perfekte Frau, in Hollywood stand sie mit Paul Newman vor der Kamera. Erklärtermaßen gern arbeitet sie mit Filmemachern wie Nagisa Oshima und François Ozon.
In neun Kapiteln und Begegnungen mit Weggefährten und Vertrauten wie Peter Lindbergh, Paul Auster oder Juergen Teller lotet Charlotte Rampling Themen wie Alter, Schönheit, Tabu, Begehren, Tod und Liebe aus. Gedanken, Gespräche, Filme, Orte und Situationen verdichten sich jenseits aller anekdotischer Rückschau zum vielschichtigen, spannenden, im besten Sinn selbstbewussten Porträt einer charismatischen Frau und Schauspielerin: THE LOOK wird zu einem Blick aufs Leben selbst.

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