Donnerstag, 20. Juni 2019


Dienstags, 19:30 Uhr, Kino Gauting
Werkschau: Alfred Hitchcock

MITTWOCH, 26.06.19, 19:00 UHR, KINO Gauting
Wunschfilm: Der dunkle Kristall

Mittwoch, 26.06.19, 19:30 Uhr, KINO Gauting
Retten wir Riace! Film Un paese di Calabria + Diskussion

DONNERSTAG, 27.06.19, 19:30 UHR, Kino GAUTING
Gautinger Filmgespräch mit Eckart Bruchner:
Zwischen den Zeilen

FREITAG, 28.06.19, 19:30 UHR, KINO Seefeld
Tango im Kino: Impulso

Kino Breitwand Gauting/Starnberg/Seefeld
Exhibition on Screen: Van Gogh und Japan

DIENSTAG, 02.07.19, 19:00 UHR, TATI GAUTING
Tati-Tango: Milonga

DIENSTAG, 02.07.19, 20:00 UHR, GAUTING
Im Kino mit Sabine Zaplin: Thelma & Louise

MITTWOCH, 03.07.19, 19:30 UHR, STARNBERG
Film des Monats Juni: Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen

MONTAG, 08.07.19, 20:30 UHR, TATÌ GAUTING
Tati LIVE on Stage: Bettina Ullrich
Schlager und Chansons der 20er und 30er Jahre

14:00Seefeld: Aladdin (2019)
15:30Seefeld Lounge: Der Klavierspieler...
16:15Seefeld: Yoga - Die Kraft des Lebens
17:30Seefeld Lounge: Britt-Marie war hier
18:00Seefeld: Sunset
19:30Seefeld Lounge: Zwischen den Zeilen
20:30Seefeld: Der Klavierspieler vom Ga...
21:45Seefeld Lounge: Eine moralische En...

14:00Mister Link - Ein fellig verrückt...
15:30Yoga - Die Kraft des Lebens
15:45Tolkien
17:30Men in Black: International
18:00Rocketman
20:00Tolkien
20:30Men in Black: International

16:00Aladdin (2019)
16:00PUSH - Für das Grundrecht auf Wohnen
16:00TKKG
16:45Britt-Marie war hier
17:15Men in Black: International, 3D
18:15Bailey - Ein Hund kehrt zurück
18:15Long Shot
18:15Rocketman
18:45Yoga - Die Kraft des Lebens
19:45Men in Black: International, 3D
20:30Burning
20:30Long Shot
20:30The Dead Don't Die
20:30X-Men: Dark Phoenix

Wunschfilm zu Ehren Elizabeth Taylors

Ein Platz an der Sonne - A place in the sun

Mit Einführung durch Filmjournalist Thomas Lochte in Zusammenarbeit mit dem Starnberger Merkur

(An American tragedy) USA 1951, 117 min. Regie: George Stevens, mit Montgomery Clift, Elizabeth taylor, Shelley Winters

George Stevens´ erstaunliche Verfilmung von Theodore Dreisers Roman \"An American Tragedy (Eine amerikanische Tragödie), die mit sechs Academy Awards (darunter einem Oscar für Beste Regie und Bestes Drehbuch) ausgezeichnet und verschuf dem Liebespaar Montgomery Clift und Elizabeth Taylor einen Platz in den Annalen der Filmgeschichte. Clift spielt George Eastman, einen jungen Mann aus einfachen Verhältnissen, der nicht nur einen Platz an der Sonne, sondern auch im Herzen einer schönen jungen Gesellschaftsdame (Elizabeth Taylor) erobern will. Shelley Winters ist in der Rolle der Fabrikarbeiterin zu sehen, deren düsteres Geheimnis Eastmans beruflcihe und soziale Aspirationen gefährdet. Schließlich begeht der von Angst und leidenschaftlichem Verlangen gequälte Eastman eine Tag, die seine Welt für immer zerstört.

Wunschfilm: Rocco und seine Brüder

Mit Einführung durch Kinomacher Matthias Helwig

Mittwoch, 20.4., 20.30 Uhr Kino Breitwand Seefeld:

„Anlässlich des Todes von Annie Girardot die Wiederaufführung eines der für mich besten je gedrehten Filme“ (Matthias Helwig, Kinomacher)

Der Film Rocco und seine Brüder (italienischer Originaltitel: Rocco e i suoi fratelli) von Luchino Visconti aus dem Jahre 1960 gehört zu dessen Trilogie über Süditalien. Der in Schwarzweiß gedrehte Film gehört zur Spätphase des italienischen Neorealismus.
Italien 1960, 177 min, Regie: Luchino Visconti, mit Alain Delon, Annie Girardot, Claudia Cardinale, renato Salvatori, Katina Paxinou

Die Witwe Rosaria Parondi kommt mit ihren vier Söhnen Rocco, Simone, Ciro und Luca aus dem Süden Italiens nach Mailand, wo Vincenzo, der älteste der Brüder, schon seit einiger Zeit lebt. Sie hofft, dass Vincenzo ihnen eine Arbeit verschaffen kann. Bald werden die vier von Vincenzo in den Boxsport eingeführt, aber nur Simone, der Stärkste, wird von einem ehemaligen Boxer „entdeckt“. Als Simone sich in Nadia, eine Prostituierte, verliebt, diese aber seinen Bruder Rocco vorzieht, wird Simone zum erbarmungslosen Rivalen Roccos und schließlich zum Mörder. Dies führt zum Zerfall der Familie. Die Familie, einst Grundpfeiler der süditalienischen Tradition und Lebensweise, verliert in der Großstadt ihre Funktion und ihren Zusammenhalt.

Rezension über \"Rocco\"

Knastfilme

12 Filme über Freiheitsdrang und - beraubung

Anlässlich des Kino-Startes des fulminanten Gewinners des Fünf-Seen-Filmfestivals 2010 \"Picco\" zeigen wir 12 Filme über das vom Kino sehr geliebte Sujet des Gefängnisses. Neben beengenden und offenen, packenden und berührenden Szenen und Einstellungen kreisen die Filme immer wieder um die Eigenständigkeit der Protagonisten, um ihren unbedingten Willen, ihren Weg zu gehen, um ihren Freiheitsdrang und das geradezu schlimmste Urteil für sie - die Freiheitsberaubung.

Die Filme und Termine

Ab 3.2. Picco (täglich in Seefeld - Gewinner des Fünf Seen Filmfestivals 2010:

20.2., 11.00 Seefeld, 24.2., 22.15 Starnberg
Papillon
USA 1974, 140 min., Regie: Franklin Shaffner, mit Steve McQueen, Dustin Hoffman
Ein franzöischer Tresorknacker mit dem Spitznamen \"Papillon\" wird 1932 wegen Mordes zu lebenslanger Verbannung in Französisch-Guyana verurteilt. Mehrmals versucht er, von den berüchtigten Sträflingsinseln zu fliehen, wird gefasst ... und gibt nicht auf.

21.2., 21.45 Seefeld, 27.2., 22.15 Starnberg :
Blues Brothers
USA 1980, Regie: John Landis, 130 min., mit Dan Aykroyd, John Belushi
Überdreht und urkomisch, albern und ausgelassen. Zwischen turbulenten Verfolgungsjagden treten legendäre Jazzmusiker auf. Die furiose Mischung aus Musik, Klamauk, Action und Road Movie gilt zu Recht als Kultfilm.

22.2., 21.45 Seefeld, 28.2., 22.15 Starnberg
My Greatest Escape
(Ne me libérez pas, je m\'en charge) Fr 2010, 107 min., OV, Regie: Fabien Godet
Dokumentation über Michel Vaujour, einen der notorischsten Ganoven Frankreichs. Zu insgesamt 30 Jahren Haft verurteilt, hat er etwa 27 Jahre im Gefängnis verbracht, ist aber immer wieder entkommen, was ihn vielen sympathisch gemacht hat. Nach seiner Definition ist das Gefängnis ein Ort, aus dem man fliehen muss.

23.2., 21.45 Seefeld, 1.3., 22.15 Starnberg
Flucht von Alcatraz
USA 1979, 112 min., Regie: Don Siegel, mit Clint Eastwood
Bankräuber Frank Lee Morris wird 1962 auf der Felseninsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco eingesperrt. Er findet trotz scheinbarer Ausweglosigkeit zwei Gleichgesinnte. Gemeinsam wollen sie dem Grauen des Felsenkerkers und seiner Wächter entfliehen.

25.2., 26.2.,22.15 Seefeld, 2.3. 22.15 Starnberg
Ein Mann von Welt
Norwegen 2009, Regie:Hans Petter Moland, mit Stellan Skarsgard, Björn Floberg
Schwarzer Humor vom Feinsten: Ulrik kommt aus dem Gefängnis und strebt ein ruhiges Leben an, was ihm aber wegen Frauen, Sohn und alten Kumpels nicht gelingen will.

23.2., 22.15 Starnberg, 24.2., 21.45 Seefeld
Down by Law
USA , 100 min., Regie: Jim Jarmush, mit Roberto Benigni, Tom Waits, John Lurie
Drei aus dem Gefängnis Ausgebrochene mit unterschiedlichen Temperamenten – ein desillusionierter Discjockey, ein großspuriger Zuhälter und ein warmherziger Italiener – lernen sich erst auf der Flucht kennen und schätzen.

20.2., 22.15 Starnberg, 27.2., 11.00 Seefeld
Der Unbeugsame
(Cool Hand Luke) USA 1966, Regie: Stuart Rosenberg, mit Paul Newman
„Luke“ Jackson kommt wegen einer Bagatelle ins Gefängnis. Die Aufseher sind gegen ihn und „Dragline“ fordert ihn heraus. Er wird von ihm niedergeschlagen, gibt aber nie auf. OSCAR-Nominierung für Paul Newman und OSCAR für George Kennedy als bester Nebendarsteller.

20.2., 11.00 Starnberg, 27.2., 21.45 Seefeld
Die Verurteilten
USA 1994, 140 min., Regie: Frank Darabont, nach einem Roman von Stephen King, mit Morgan Freeman, Tim Robbins
Aufgrund von Indizien wird der Bankmanager Andy Dufresne wegen Doppelmordes zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Als nach Jahrzehnten ein neuer Häftling auftaucht, der Andys Unschuld beweisen könnte, verhindert das der korrupte Gefängnisdirektor. Andy rächt sich auf intelligente Weise.

21.2., 22.15 Starnberg. 28.2., 21.45 Seefeld
Hunger
Irland 2008,91 min. Regie: Steve McQueen, mit Michael Fassbender, Liam Cunningham Im Gefängnis geht einer seinen Weg bis zum Schluss: Er verweigert die Nahrung. Großartiger, dreigegliederter, kompromissloser Film.

22.2., 22.15 Starnberg, 1.3., 21.45 Seefeld
Die Klapperschlange
USA 1981, 100 min., Regie: John Carpenter, mit Kurt Russell
Damalige Zukunftsvision: 1997 wird die Maschine des US-Präsidenten über Manhattan zum Absturz gebracht. Er überlebt in seiner Rettungskapsel, aber nicht einmal das Militär wagt ihn zu bergen, denn die Insel wurde in ein riesiges Gefängnis umfunktioniert, in dem drei Millionen Verbrecher ohne Wärter leben .

22.2., 22.15 Starnberg, 2.3., 21.45 Seefeld
Ein Prophet
Fr 2009, 155 min., Regie: Jacques Audiard, mit Tahar Rahim, Niels Arestrup
Einer der besten Filme 2009. Malik, ein kleiner Ganove, arbeitet sich Schritt für Schritt im Gefängnis in der Hierarchie nach oben, bis er als Boss die Gitterstäbe hinter sich lässt. In diesem Film gibt es keine Szene zuviel.

Programm

Wunschfilm im Februar: True Grit (1969)

Mittwoch, 23.2.2011, 20.30 Uhr - Kino Seefeld

Anlässlich der Neuverfilmung durch die Gebrüder Coen und der Oscarnominierung zeigen wir das Original:

True Grit
USA 1969, 128 min., Regie: Henry Hathaway, mit John Wayne, Dennis Hopper, Robert
Duvall

Mattie Ross soll in Fort Smith die Leiche ihres getöteten Vaters identifizieren. Dieser wurde von Tom Chaney erschossen. Da die Behörden die Suche nach dem Mörder eingestellt haben, muss die junge Mattie nun auf eigene Faust handeln. Sie engagiert für 100 Dollar den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (John Wayne) und begibt sich zusammen mit ihm auf eine Reise durch die Weiten der Prärie. Ihnen schließt sich der junge Texas Ranger La Boeuf an, der Chaney stellen und das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld kassieren will ...
Einziger OSCAR für John Wayne. Der amerikanische Western hatte in den 40er und 50er Jahren seine Glanzzeit. Als der Film entstand, war dieses Genre bereits dabei, abzuklingen. Deshalb zeigten sich die Helden oft müde und gebrochen. So auch hier, wo John Wayne einen gealterten Haudegen spielt, wie in den meisten seiner späten Western.

Mit Einführung durch Filmjournalist Thomas Lochte

Das Narrenschiff

Wunschfilm im Januar

Das Narrenschiff (Ship of Fools)

ist ein Film aus dem Jahr 1965, der die Geschichten verschiedener Passagiere eines Linienschiffes in den 1930er Jahren erzählt.

Rollen übernahmen Vivien Leigh, Simone Signoret, José Ferrer, Lee Marvin, Oskar Werner, Michael Dunn, Elizabeth Ashley, George Segal, José Greco und Heinz Rühmann.

Einführung durch Filmjournalist Thomas Lochte

Ihr Wunschfilm im Dezember: Manhattan

Mi, 15.12. um 19:30 im Kino Breitwand Herrsching

Mit Einführung von Filmjournalist Thomas Lochte

Manhattan(1979) von und mit Woody Allen

Woody Allen siedelt seine Geschichte im New Yorker Stadtteil Manhattan im Beziehungsdschungel neurotischer Intellektueller an: Isaac, ein Gagschreiber für TV-Shows, ist weder mit seinem Beruf noch mit seinem Privatleben zufrieden. Zwei gescheiterte Ehen hat er schon hinter sich, und auch seine Beziehung zu der 17-jährigen Tracy ist problematisch. Und dann verliebt er sich auch noch in Mary, die Geliebte seines besten Freundes. Zu diesem Tohuwabohu kommt noch, dass Isaacs Ex-Frau ein enthüllendes Buch über ihre gemeinsame Ehe veröffentlicht.

„New York war seine Stadt und würde es auch immer sein“ heißt es im Prolog des Filmes über Isaac und zugleich auch über Woody Allen, Schöpfer und Darsteller dieser Figur. Mit Isaac wandelt der Zuschauer im Central Park, besucht die Kunstmuseen und das Künstlerlokal „Elaine’s“. Deutlich wird aber auch, wie verloren das Individuum in dieser Metropole ist, in den Totalen, in denen die Figuren an die äußersten Bildränder gedrängt werden und häufig kaum noch zu erkennen sind. Ein nostalgischer Film mit amüsanten ironischen Seitenhieben auf Intellektuelle, musikalisch unterlegt mit der Rhapsody in Blue von George Gershwin.

Ihr Wunschfilm im November: The Fall

Mittwoch, 10.11., 20.00 Uhr in Seefeld

Mit einer Einführung durch Filmjournalist Thomas Lochte

THE FALL
Indien/GB/USA 2006,ab 12 J.,117 min.
Regie: Tarsem Singh,
mit Catinca Untaru, Lee Pace, Justine Waddell

Angeregt durch die Geschichten eines Stunt­mans träumt sich die neunjährige Alexandra in hypnotische Welten. Die Geschichte, die auf dem Drehbuch des kleinen ungarischen Films Yo ho ho aus dem Jahr 1981 beruht, wurde während des Drehs insbesondere durch die Phantasie der kindlichen Darstellerin Catinca Untaru verändert. Niemand wusste während des Dreh, wie die Geschichte endet oder ob die von Lee Pace dargestellte Figur wirklich ans Bett gefesselt ist. Der Film, der zeitlich wie thematisch in der Stummfilm-Ära spielt, ist eine Hymne an ein Kino, das seine Zuschauer staunen lässt, obwohl es handgemacht ist und jeder Stunt echt ist, ohne dabei unprofessionell zu wirken. The Fall ist ein Kinofilm im wahrsten Sinne des Wortes. Die Landschaften, Paläste und Kostüme lassen einen mit offenem Munde staunen wie das Kind, das ehrfurchtsvoll der Geschichte lauscht. Tarsem Singh schuf ein Gesamtkunstwerk, bei dem Optik, Musik, Schnitt, Schauspieler, Kostüme und die Geschichte elegant ineinander greifen, sich gegenseitig bedingen und eine Botschaft haben: Phantasie und Liebe sind allmächtig. Was pathetisch klingt, ist einfach bezaubernd anzuschauen.

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